Mein Hamburg-Trip: Über Blowjobs und Backfisch
Hamburg ist immer einen Blowjob wert. Und der Backfisch schmeckt hier auch ganz gut. Ich war zwei Wochen in Hamburg, weil Freunde von mir die Ferne gesucht haben. So hauste ich in ihrer wunderschönen Wohnung im edlen Stadtteil Rotherbaum und habe nach Ostern mal ordentlich die Eier schaukeln lassen. Was ich erlebt habe und welche Tipps ich dir für deinen Hamburg-Trip empfehlen kann, möchte ich mal ganz nonchalant in diesem kleinen Hamburg Guide mit dir teilen. Na Moin!
Hier kommen 5 waschechte Mister-Matthew-Tipps für deinen nächsten Hamburg-Trip


Vergiss den Fischmarkt, gönn dir Backfisch auf dem Hamburger Dom
Eine Bekannte aus Dresden hatte zeitgleich für die Tage nach Ostern einen Hamburg-Trip geplant und wollte eines sonnenreichen Nachmittags auf den Hamburger Dom (Jahrmarkt, Kirmes, Rummel oder wie auch immer man den Spaß in deiner Region nennt). Gesagt und getan. Keine Stunde später saß ich in einer Achterbahn mit fünf Loopings. Zum Glück gab es den Backfisch erst nach der Fahrt.
Und das ist mein Tipp! Statt auf den ohnehin überlaufenen Fischmarkt zu gehen, würde ich dir empfehlen, einfach den Hamburger Dom zu besuchen und dort ein Fischbrötchen zu speisen. Wer jetzt die Panik schiebt, es schmeckt dort nach Massenabfertigung und nicht so gut wie auf einem „richtigen Fischmarkt”, der hat ab nun McDonald’s-Verbot. Ich fand es lecker, ich meine: Es ist kalter Fisch zwischen einer Weizensemmel. Im Wesen schon kaum kulinarisch.

Aperol an der Alster und Sprizz-Happy-Hour bis Konto wortwörtlich im Minus
Wer einen Hamburg-Trip im Frühling oder Sommer plant, dem sei ein Aperol empfohlen. Diesen trinkt man Outdoor am besten im Eiscafé beim AlsterCliff. Dort bestellt man diesen To-Go und schlendert dann einmal um die Alster, bestaunt die süßen Jogger und Hunde und schwört sich, morgen wirklich mit dem Sport anzufangen.
Indoor genießt man die besten Aperol in Hamburg in der Minus Bar. Denn hier sind alle „Spritz-Getränke“ bis 20 Uhr in der Happy Hour für 6 Euro zu haben. Aperol Spritz, Sarti Spritz, Negroni Spritz usw.: You name it!


Mit reichen Damen und Herren im Fontenay-Spa flirten
Hamburg kann auch müde machen, vor allem wenn man viel läuft und sonst auch einen anstrengenden Alltag meistert. Für ein bisschen Spa gönnt man sich am besten im Fontenay (das beste Hotel in Deutschland) eine Auszeit.
Hier kann man auch als externer Gast für 80 Euro Sauna, Pool und Dampfbad genießen. Mit einem guten Buch im Ruheraum und einem herrlichen Blick über Hamburg vergeht die Zeit hier viel zu schnell. Mich hat hier ein Herr auf mein Parfum angesprochen. Und wer es richtig anstellt, genießt nach dem Spa noch ein Dinner oder gar einen Blowjob.

Einkehren zur Schickeria-light im „Was wir wirklich lieben“
Auf Instagram habe ich gefragt, wer aus Hamburg Zeit und Laune hätte, mit mir etwas zu unternehmen. Gemeldet hat sich ein feiner Gentleman, mit dem ich mich ganz kurzweilig zum Lunch verabredet hatte. Wir haben uns Salat und Weißweinschorle im Was wir wirklich lieben gegönnt, einem jungen, hippen Deli in Hamburg-Eppendorf.
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Zwischen feinen Läden und schicken Menschen am Nachbartisch hatte ich hier fast das Gefühl, in München zu sein. Schick, aber nicht zu sehr, recht ungezwungen, hätte ich hier den ganzen Tag sitzen können. Super lecker und ein perfekter Spot, um Menschen zu beobachten. Das lieben wir ja total!

Felix Jud besuchen, der schönste Buchladen in Deutschland, nur ein Hamburg-Trip entfernt
Ganz bescheiden möchte ich sein, wenn ich sage, dass Felix Jud in Hamburg der schönste Buchladen in Deutschland ist und deshalb bei einem Hamburg-Trip definitiv auf der Must-Do-Liste steht. Du liest hier einen Blog, also warum nicht auch ein Buch?
1923 entschied sich ein sogenannter Felix, diese Bücherstube zu eröffnen. Und 100 Jahre später, könnte ich hier jedes Büchlein kaufen, das mir in die Finger fällt. Klein und fein, mit einer sehr kuratierten Auswahl an Büchern, entdeckt man auf jeden Fall den ein oder anderen Schatz, den man lesen will. Wie wäre es vielleicht mit einem Buch über Hamburg?
Welche Hamburg-Tipps kennst du noch? Lass es mich unter diesem Artikel gerne in einem Kommentar wissen!

