Die Männer und ihr Bart: Rasurbrand vermeiden und behandeln

Die Männer und ihr Bart: Rasurbrand vermeiden und behandeln

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Rasurbrand ist ein häufiges Problem für Männer und Frauen, die sich regelmäßig rasieren. Vor allem Männer und ihr Bart sind häufig und vor allem sichtbar davon betroffen. Es tritt auf, wenn die Haut durch die Rasur gereizt wird und es zu Rötungen, Juckreiz, Schmerzen und kleinen Blutungen kommt. Auch ich habe jahrelang unter Rasurbrand gelitten und alles Mögliche unternommen, um ihn loszuwerden. Und auch wenn meine Haut noch immer kein großer Fan der Rasur ist, habe ich Mittel und Wege gefunden, meinen Rasurbrand zu vermeiden und zu behandeln. In diesem Artikel werden wir uns genauer mit dem Rasurbrand beschäftigen und einige Tipps geben, wie du ihn vermeiden und vor allem behandeln kannst, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Ursachen von Rasurbrand

Um eine Sache zu verstehen und letztendlich auch vermeiden und behandeln zu können, sollte man immer auf ihre Ursache schauen. Wie entsteht Rasurbrand eigentlich und wo genau liegt die Ursache? Rasurbrand tritt auf, wenn die Haut durch die Rasur gereizt wird. Und zwar in einem derartigen Umfang, dass für mehrere Stunden sichtbare Schäden an der Haut zurückbleiben. Dies kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel:

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  • Zu viel Druck bei der Rasur auf die Haut
  • Verwendung eines stumpfen Rasierers
  • Nassrasur statt Rasur mit einem Trockenrasierer (siehe mein Guide dazu)
  • Verwendung von Rasiercremes oder -gelen, welche die Haut reizen
  • Rasur gegen die Wuchsrichtung der Haare
  • Sensible Haut, welche zu Hautirritationen neigt
Die Männer und ihr Bart: Rasurbrand vermeiden und behandeln

Rasurbrand vermeiden und behandeln

Wie man Rasurbrand vermeidet

Es gibt mehrere Schritte, die du unternehmen kannst, um Rasurbrand zu vermeiden. Hier sind einige Tipps:

  1. Vorbereitung der Haut: Bevor mit der Rasur begonnen wird, sollte sichergestellt werden, dass die Haut sauber ist. Nicht selten sind es auch Bakterien und Schmutz, welche für unschöne Stellen und Entzündungen verantwortlich sind. Verwende warmes Wasser sowie ein Produkt zur Gesichtsreinigung, um die Haut zu säubern und die Poren zu öffnen, was die Barthaare nebenbei geschmeidiger werden lässt und ganz automatisch für die Rasur vorbereitet. Für die Rasur empfehle ich Rasiercremes oder -gele. Wie oben bereits erwähnt, sollten diese nicht zu reizend sein. Auf den Hinweis »sensitiv« auf den Produkten ist zu achten.
  2. Verwende einen scharfen Rasierer oder nutze die Trockenrasur: Ein stumpfer Rasierer bei der Nassrasur kann die Haut reizen und sehr schnell zu Rasurbrand führen. Stelle deshalb sicher, dass du einen scharfen Rasierer verwendest und die Klingen regelmäßig wechselst. Auch bei einem Trockenrasierer sollte man im ersten Moment darauf achten, dass der Rasierer scharf und von guter Qualität ist – und im zweiten Moment auch nach einiger Zeit die austauschbaren Köpfe des Rasierers wechseln, damit es nicht durch den Rasierer allein zum Brand kommt. Meine Empfehlung lautet immer: trocken vor nass!
  3. Rasiere nicht in Haarwuchsrichtung: Die Rasur sollte eigentlich immer in Richtung des Haarwuchses stattfinden. Hand aufs Herz: so recht hält sich kaum einer daran. Wenn du also gegen den Strich rasierst, dann kann es dabei helfen, wenn du deine Haut besonders straffziehst und eine Menge Rasiergel verwendest. Umso kürzer dabei die Stoppeln sind, welche du entfernen möchtest, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein schlimmer Rasurbrand entsteht. Wenn du also gegen die Haarwuchsrichtung rasierst, dann bevorzugt, wenn die Barthaare ein bisschen länger geworden sind. Klingt paradox, ist aber tatsächlich so.
  4. Verwende beruhigende Produkte: Nach der Rasur sollten zur Pflege und Beruhigung der angegriffenen Haut eine leichte Lotion oder zum Beispiel das Aftershave von Biotherm aufgetragen werden. Letzteres ist besonders gut dafür geeignet, aufkommenden Rasurbrand zu lindern. Die enthaltene Feuchtigkeit beruhigt, erfrischt und versorgt die Haut mit Nährstoffen, während der im Aftershave enthaltene Alkohol die Haut und kleine Mini-Wunden, die bei jeder Rasur entstehen, desinfiziert. Außerdem wird dem Aftershave eine blutstillende Wirkung nachgesagt. Ein Anfängerfehler ist der Verzicht von Aftershave.
  5. Vermeide enge Kleidung: Eng anliegende Kleidung kann die Haut reizen und zu Rasurbrand führen. Auch wenn unmittelbar nach der Rasur kein Rasurbrand auftritt, kann dieser durch zu enge Kleidung und ungewünschter Reibung noch Stunden nachträglich entstehen. Dies wäre sehr ärgerlich, wenn man sonst alles dafür getan hat, dass eben kein Brand entsteht. Trage deshalb lieber lockere Kleidung, um die Haut atmen und den Stoff nicht an den kleinen Mini-Wunden reiben zu lassen. Am besten empfehlen sich Baumwolle und Leinen. Letzteres ist im Sommer sowieso meine alltägliche Uniform.
Tipps bei Rasurbrand

Wie man Rasurbrand behandelt

Und hat es dich dennoch erwischt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Rasurbrand behandelt werden kann. Hier sind einige Tipps:

  1. Verwende sofort kaltes Wasser: Merkst du bei der Rasur bereits, dass es zu Rasurbrand kommt, spüle die betroffene Stelle sofort mit kaltem Wasser ab, um die Haut zu kühlen und die Entzündung zu reduzieren. Das kalte Wasser sorgt außerdem dafür, dass sich die Poren zusammenziehen und eventuelle Blutungen gestoppt oder gar vermieden werden.
  2. Eine kühlende Gelmaske: An meinem letzten Geburtstag, habe ich eine kühlende Gelmaske geschenkt bekommen. Diese kann man sich auf das Gesicht legen und besteht aus kühlenden Gelpads, welche man vorher im Kühlschrank aufbewahrt und gekühlt hat. Die Kälte ist besonders dafür geeignet, Rasurbrand zu behandeln. Darüber hinaus hilft eine kühlende Gesichtsmaske dabei, Augenringe, Schwellungen oder Müdigkeitserscheinungen loszuwerden. So schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Alternativ können spontan auch ein, zwei Eiswürfel aus dem Gefrierfach genommen werden.
  3. Vermeide weitere Reizungen: Was logisch klingt, ist nicht immer jedem ganz klar. Tritt Rasurbrand auf, sollten weitere Reizungen unbedingt vermieden werden. Zum einen durch zu enge Kleidung, wie oben bereits erwähnt, zum anderen durch weitere Produkte, welche im Nachgang auf der Haut angewendet werden. Bekannt ist der Klassiker, dass im Anschluss oder auch noch einige Tage danach ein Peeling der Haut angewendet wird. Dies führt nicht selten dazu, dass der eben geheilte Rasurbrand wieder aufkommt und die Haut gerötet und gereizt reagiert. Außerdem sollte erneutes Rasieren, bis die Haut vollständig geheilt ist, ebenfalls unterlassen werden. Wer sich also jeden Tag rasiert, sollte besonders großen Wert darauflegen, dass es durch die richtige Rasur zu keinem Rasurbrand kommt.
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Mister Matthew
Mister Matthew

Mister Matthew ist der Autor hinter dem gleichnamigen Modeblog für Männer: »Mister Matthew«. Seit 2014 berichtet er über die Themen Mode, Kosmetik, Lifestyle und Interior. Einzigartig in der deutschsprachigen, männlichen Bloggerszene, transportiert er auf seinem Blog individuelle als auch hochwertige Inhalte, auf künstlerische sowie ästhetische Art und Weise. Immer mit einem gewissen Twist möchte er seine Leserschaft zu den schönen Seiten des Lebens einladen. Wenn Luxus auf Haltung trifft, begegnet man Mister Matthew. Herzlich willkommen.

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